Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/esttina

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
first day-new year

1 Stunde hatten wir Belehrung heute über das Verhalten in der Schule etc., dann durften wir gehen.
Dass sich alle die ganze Zeit so freuen, hier zu sein und alle wiederzusehen, timmt mich ein bisschen nachdenklich.

Klar, es ist schön hier..  meine echten Freunde, die ich schon vorher hatte und auch hinterher noch haben werde, sind es halt nicht, die sind in Berlin und dort zerstreut. Die eine, eine der wichtigsten, ist jetzt in North Carolina für ein Jahr, wir zu dritt haben sehr viel Kontakt, und ich vermisse.
Andere hier können sowas, so eine innige Freundschaft nicht so gut nachvollziehen, glaube ich, einfach, weil sie aus anderen Kreisen kommen.
Nicht-Esoterik-Therapie-Gruppengemeinschafts-Verständnis haben, einfach, weil sie sowas nicht kennen. Das ist sicher nur ein klitzekleiner Punkt, aber eine Sache, die mir auffiel.

Jetzt könnte ich anfangen, mich mit dem Gedanken anfreunden zu müssen, noch mindestens 1 weiteres Jahr zur Schule zu gehen.
Schließlich sah alles vor 2 Monaten noch so aus, dass ich ab Oktober anfange, Tanz zu studieren. Aufnahmeprüfung bestanden und alles daraufhin gerichtet, aber die Finazierung klappte nicht.
Weil ich nicht genügend BAföG kriegen würde.
Komisch, nun doch wieder hier zu sein.

Dadurch, dass ich jetzt "fast schon ins richtige Leben" (die Schule ist meiner Meinung grade nur noch ein bei manchen Leuten sicher unnötiger Aufenthaltsort kurz vor dem richtigen Leben) gekommen wäre, fühle ich mich den anderen unabsichtlich überlegen, schließlich wissen die meisten meines Alters noch nicht, was sie machen wollen, wenn die Schule vorbei ist und meist nur vor sich hinleben, ohne einen Plan in irgendeine Richtung zu haben.

Ich weiß zumindest schon immer, dass ich auf die Bühne will, Tanz hat sich mehr die letzten Jahre ergeben, dass das wohl meine passionierte Berufung ist.
Natürlich weiß ich nicht, obs dabei bleibt, aber mit der Zeit ändert sich ja eh imer wieder alles.
Schließlich ist das Einzige, was gleich bleibt, das, dass sich immer alles ändert.

1.9.08 14:06


Ankunft?

Fast 20.00 Uhr, im Internat. 6 Wochen Sommerpause, alles soll irgendwie so sein wie vorher, owohl so viel passiert ist . Hab mit diversen mir wichtigen Leuten über diese Heimatlosigkeit auf Grund von verschiedenen Wohnsitzen gesprochen, bin zu keinem Schluss gekommen, außer dass ein Hauptwohnsitz wohl am besten wäre, was sich aber natürlich nicht machen lässt zurzeit. Oder zumindest einen der drei Wohnsitze als "Haupt"sitz festlegen, bei mir sinnvoller Weise vielleicht das Internat, denn da bin ich am meisten. Aber
Berlin und laut und grau und jeder sein eigenes machen und Distanz und gutartige Verrücktheit fehlt mir schon jetzt sehr. Und meine engen Freunde, die ich natürlich hier nicht habe. Auch mehrere Freundschaften, aber eben nicht so eng. Wahrscheinlich auch, weil ich mich gar nicht freiwillig dafür öffne. Würde ich nun jemanden treffen, von dem ich gleich fasziniert wäre, wollte ich eine Freundschaft, so ist das bei mir.
Aber ich muss mich irgendwann festlegen, auch wie das wird mit Schule oder nicht. Komme jetzt in die vorletzte
 Klasse, vielleicht höre ich in einem Jahr auf, um Fachabi zu machen, Richtung Kunst. Was bedeuten würde, ich müsste mich dieses Jahr noch stark konzentrieren, um danach straight weiterzumachen.
Mal sehen, erst mal die erste Nacht hier durchleben, viel schlafen (habe letzte Nacht dummerweise durchgemacht) und mich drauf einstellen, das nächste Jahr hier zu wohnen, wieder.

31.8.08 19:53





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung